Prioritäten setzen und erkennen können, worauf es als Nächstes ankommt - das ist eine der Grundvoraussetzungen für den Erfolg in der Abteilung Regulatory Affairs. Und das durfte ich bei meinem Einstieg als Associate Director bei PARI schnell erfahren. Denn was den regulatorischen Bereich betrifft, musste ich hier ziemlich schnell "schwimmen lernen". Glücklicherweise verpasste mir die Personalabteilung in Form einer intensiven Einarbeitung die nötigen Schwimmflügel. Meine Aufgabe war es von Anfang an, die Abteilung Regulatory Affairs aufzubauen, in der wir die Zulassung von Medikamenten und Medizinprodukten aus regulatorischer Sicht begleiten. Oder anders gesagt: Wir steuern den Zulassungsprozess, indem wir Dossiers, Einreichungen (IMPDs) und Briefingdokumente erstellen und die komplette Kommunikation mit den Behörden abwickeln. Das ist mit sehr vielseitigen Aufgaben verbunden, vor allem wenn man die Komplettverantwortung für die Zulassung bestimmter Produkte übernimmt.
In meinem Fall ist das aktuell die Projektleitung für diverse Medikamentenentwicklungen. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich allzu gerne an die Erstellung und Einreichung des Dossiers für ein bestimmtes Produkt zurück - weil die erfolgreiche Zulassung auch für mich eine Premiere war. Und auch unser Pre-IND-Meeting bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA war damals eine große Sache.
Im Tagesgeschäft macht mir natürlich neben der Führung meines tollen Teams der Umgang mit den vielen netten Kollegen Spaß. Wenn ich erzähle, dass es bei uns sehr locker und relaxed zugeht und dass ich in meinem Job sehr viele Freiheiten genieße, dann darf ich auf der anderen Seite nicht unerwähnt lassen, dass die PARI-Mitarbeiter durch die Bank sehr fleißig, motiviert und lernfähig sind.