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Die Wissenschaftler untersuchten elf Erwachsene unterschiedlichen Alters und stellten fest, dass die Anzahl der ausgeatmeten Tröpfchen von Mensch zu Mensch stark schwankt. Bemerkenswert ist, dass einige Menschen wesentlich mehr mit Keimen beladene Tröpfchen ausatmen als andere. Etwa jede zweite Versuchsperson produzierte eine sehr große Menge an Keimen. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass lediglich die Hälfte der Bevölkerung für 98% aller Tröpfcheninfektionen „verantwortlich“ ist.
Doch wie kann die Inhalation von vernebeltem Salzwasser das Ausatmen keimbelasteter Tröpfchen vermindern und die Ansteckungsgefahr für andere senken? Die menschlichen Atemwege sind mit einer schleimproduzierenden Zellschicht ausgekleidet. Die Forschergruppe konnte anhand verschiedener Experimente zeigen, dass sich die Oberflächenspannung der Schleimschicht nach Einatmen der Kochsalzlösung vergrößert. Dieser physikalische Effekt bewirkt, dass sich weniger, aber größere Tröpfchen bilden. Diese können wegen ihrer Größe kaum ausgeatmet werden und setzen sich bereits innerhalb der Atemwege ab – die Ansteckungsgefahr wird somit verringert.
Die Studie zeigt, dass insbesondere bei Menschen, die viele keimbelastete Tröpfchen ausatmen, eine nur sechsminütige Inhalation mit dem PARI LC Plus® Vernebler die mit Keimen belasteten Tröpfchen um etwa 72% reduziert. Dieser positive Effekt hält über einen recht langen Zeitraum von 6 Stunden an.
Fazit: Die Inhalation von Kochsalzlösung ist eine einfach zu handhabende, aber sehr effiziente und noch dazu preiswerte Methode, das Risiko der Ausbreitung von Infektionskrankheiten über Tröpfcheninfektion zu reduzieren. Praktisch ist, dass diese Methode keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zeigt und zudem ganz unabhängig von der Art des Krankheitserregers funktioniert. Die in praktischen Plastik-Ampullen erhältliche Kochsalzlösung PARI NaCl Inhalationslösung und die Inhalationsgeräte der PARI BOY®-Familie mit den PARI LC SPRINT® –Verneblern können hier einen wichtigen Beitrag leisten.
Wichtig dabei: Die häufig empfohlene „Kochtopf-Methode“ ist hier völlig wirkungslos, da Salze sich nicht mittels Wasserdampf transportieren lassen, sondern bei Verdunstung vollständig zurückbleiben. Bei der Inhalation mit einem Düsenkompressor hingegen wird die Flüssigkeit in feinste Tröpfchen zerstäubt und mit ihr auch alle darin gelösten Wirksubstanzen wie eben auch Kochsalz.
[1] D.A. Edwards, J.C. Man, P. Brand, J.P. Katstra, K. Sommerer, H.A. Stone, E. Nardell, G. Scheuch: Inhaling to mitigate exhaled bioaerosols, PNAS Dec 14, 2004, vol. 10, no. 50, 17383 - 17388
Bei weiteren Fragen zur zitierten Studie, Inhalation und den Produkten von PARI kontaktieren Sie uns bitte!
Dr. Rosina Ledermüller
PARI GmbH
Telefon 08151 - 279213
r.ledermueller@pari.de